Am 18. September 2017 hat der VSZHAW am Departement A (Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen) in Winterthur eine Begrüssungs-Aktion für die Neustudierenden durchgeführt. Der Grund dafür: Der Verein konnte nicht Teil der offiziellen Begrüssung sein. 

Früh morgens um 6 Uhr am ersten Tag des neuen Semesters herrschte vor der Haupthalle des ZHAW-Departements A schon reges Treiben. VSZHAW-Präsident Leandro Huber und Eventleiter Micha Neumair bereiteten eine Aktion vor, um den Neustudierenden den VSZHAW sichtbar zu machen. Die Mittel zum Zweck: Ballone, Popcornsäckchen, Bauabsperrungen und Plakate mit der Aufschrift «Betreten auf eigene Gefahr». 

Leandro Huber erklärt die Hintergründe: «An allen Departementen stellen wir den VSZHAW den Neustudierenden zu Semesterstart vor. Ausser am Departement A war es dieses Jahr überall möglich, in der einen oder anderen Form in der offiziellen Begrüssung der Departemente Präsenz zu erhalten und den VSZHAW vorzustellen. Nur am A hiess es, das Programm sei schon zu voll und es sei unmöglich, eine – auch noch so kurze – Vorstellung zu integrieren. Also wurde der Vorstand kreativ.» 

Ein so volles Programm, dass der – gerade für Neustudierende – so wichtige Verein keinen Platz mehr hat? «Der erste Tag ist wirklich schon sehr vollgestopft», erzählen zwei Studierende, die lieber anonym bleiben möchten. Aber gleichzeitig: «Fünf Minuten Vorstellung wären sicher irgendwie möglich gewesen.» 

Da es soweit aber nicht kam, übernahmen die Ballone diesen Job. Departementsvertreterin Natalie Schweizer steht hinter der Aktion: «Die Studierenden zahlen ja Mitgliedsbeiträge, also sollten sie auch über den VSZHAW informiert sein. Schliesslich vertritt dieser ihre Interessen und setzt sich für sie ein.» Auch ihr Kollege, Departementsvertreter Josip Tijan, findet die Präsenz wichtig: «Die Studierenden sollten nicht nur ein Mail erhalten, sondern auch persönlich informiert werden.» 

Vizedepartementsleiter Patrik Thalparpan war ebenfalls vor Ort und fand das Ganze eine gelungene Idee: «Ich finde das besser als eine zwanghafte Informationsveranstaltung.»