Vergangenen Freitag fand auf dem Seeplatz in Wädenswil zum sechsten Mal das Hochschulspektakel statt. Den Anwesenden wurde bei strahlendem Sonnenschein einiges geboten: Unter anderem konnte man nachmittags beim Drachenbootrennen seine Kraft unter Beweis stellen und abends beim Shotglaswerfen seine Treffsicherheit.

 

Am Freitag, 25. Mai, fand in Wädenswil das alljährliche Hochschulspektakel statt. Der Anlass stand in diesem Jahr unter dem Motto Drachen. Dazu passte das Drachenbootrennen am Nachmittag, bei dem immer zwei Teams gegeneinander um die Wette rudern. In diesem Jahr gewann nicht – wie fast jedes Jahr – das Wädenswiler Studententeam, sondern die Biobauern aus Uetikon. Drachen fand man auch an der Bar, in Form eines Spezial-Shots. Die genaue Zusammenstellung kann die Autorin zwar nicht mehr wiedergeben, doch so viel sei verraten: Die Spezialzutat war Tabasco-Sauce und serviert wurde der Shot in einem Glas aus Eis. Wer mit dem leeren Glas eine Glocke traf, bekam noch einen weiteren Shot spendiert.

 

Dessert der etwas anderen Art

Gegen Abend sorgte die Zürcher Rockband Max Apollo für die erste musikalische Einlage auf der eigens für den Anlass aufgebauten Bühne. Danach konnte der Jongleur Kaspar Tribelhorn vor allem die kleinen Besucher mit seinen Ballonschwert-Schluck-Fähigkeiten und Jonglier-Einlagen in seinen Bann ziehen. Für ein Dessert der etwas anderen Art sorgte der Chemiedozent Marc Bornand mit seinem Assistenten Boris. Bei seiner Chemieshow zeigte er, wie aus nur zwei Zutaten ein Himbeer-Vanille-Frappé gezaubert werden kann. Man nehme ein kleines Fläschchen Tierblut, am besten frisch vom Metzger, und füge Wasserstoffperoxid hinzu. Das Blut zersetzt das Peroxid und weisser Schaum schiesst aus dem Glas empor. Fertig ist das nicht ganz vegetarische Dessert. Von den Farben her überzeugte es, ob es auch geschmacklich hält, was es verspricht, darf jedoch stark angezweifelt werden. Auch sonst wurde den Besuchern kulinarisch einiges zugemutet, denn die Entscheidung, was man essen wollte, wurde einem keinesfalls leicht gemacht. So konnte man unter anderem zwischen kleinen Pizzen, Ćevapčići und Curry auswählen.

Für den Ausklang des Hochschulspektakels sorgten die St. Galler Band Private Blend sowie der DJ 7UBO.

 

Die Band Private Blend rockte die Bühne.

 

Besucher und Organisatoren zufrieden

Auf das Hochschulspektakel angesprochen, waren Besucher und Organisatoren durchwegs positiv gestimmt. Der Wädenswiler Andi meinte: «Es ist eine gute Sache, was die Studenten da machen. Im nächsten Jahr werde ich vielleicht sogar am Drachenbootrennen teilnehmen.» Die Mutter Kristina kam mit ihren zwei Kindern: «Wir waren schon letztes Jahr da. Die Kinder finden den Starjongleur super.» Auch die Gesamtleiterin Nora Ramminger zeigte sich zufrieden: «Es hat alles ohne Probleme geklappt und das Wetter hat auch gehalten.»

 

Bildurheber: Hochschulspektakel