Start-Up-Gründer Marco Meister (24) von Volunty, einem Zürcher Unternehmen für Employee Engagement und Mitarbeiteraktivitäten, im Gespräch über die vermeintliche Freiheit von Unternehmern und die Kunst, nicht immer selbst entscheiden zu müssen.

Brainstorm: Wann wusstest du nach der HSG, dass du ein eigenes Unternehmen gründen möchtest? 
Marco Meister: Eigentlich wusste ich das schon viel früher, bevor ich überhaupt mit dem Studium an der Universität St. Gallen angefangen habe. Ich hatte schon immer die Vision, unternehmerisch tätig sein, auch schon zu Schulzeiten. Für mich war immer klar, dass ich die Schule abschliesse, danach direkt ein Studium absolviere und im Anschluss für eine bestimmte Zeit in einem Unternehmen tätig bin, um Erfahrungen zu sammeln. Weit im Voraus war klar, dass ich danach ein eigenes Unternehmen gründen wollte.

Stammst du aus einer Unternehmerfamilie und wurde dir dieses «Entrepreneurship» in die Wiege gelegt? 
Das mit dem Unternehmertum ist keine Familientradition, im Gegenteil. Und genau das war der ausschlaggebende Grund für mich. Denn ich wurde deshalb Unternehmer, weil ich aus einer Familie mit einem Vater stamme, der in hohen Positionen in DAX-Unternehmen in Deutschland gearbeitet hat. Dort hatte er zwar immer Entscheidungsgewalt, hatte aber selten das letzte Wort. Das war nur bis zu einem gewissen Ausmass für ihn spannend. Er ist zwar bis heute noch in solchen Positionen unterwegs, ihm gehörte aber nie ein Unternehmen. So hat er mir, seit ich denken kann, eingetrichtert: Wenn ich kann und möchte, sollte ich selber Entscheidungen fällen können und selbständig werden. Mein Vater hat folglich seine Lehren daraus gezogen und versucht, seinen Kindern diese Werte weiter zu vermitteln.

Wie siehst du allgemein das Jungunternehmertum? Findest du, es liegt nach wie vor im Trend oder beobachtest du viel mehr eine sinkende Tendenz? 
Grundsätzlich finde ich den Trend des Jungunternehmertums hervorragend. Den Trend, etwas zu gründen, sei es im jungen Alter oder später im Leben, befürworte ich. Die ganze Gesellschaft basiert darauf und ist davon abhängig. Es ist auf einer gesellschaftlichen Ebene nötig, dass wir unternehmerisch denken und handeln. All die grossen Unternehmen gehen aus irgendwelchen mutigen Gründern hervor. Jedes einzelne Business entsteht, weil sich irgendjemand eines Tags gedacht hat, eine Vision in die Tat umzusetzen und die Welt damit ein kleines bisschen zu verändern. Gleichzeitig muss ich sagen: Obwohl ich den Trend einerseits unterstütze, finde ich andererseits die ganze Bewegung bedenklich. Unzählige junge Menschen gründen einfach, um gegründet zu haben. Man sieht das anhand des Handelsregisters: Die Anzahl an Unternehmen wächst stetig und müssen dann aber nach ein bis zwei Jahren schliessen. Das ist eine völlig normale Entwicklung und nichts Schlimmes, denn nicht alles muss ausnahmslos funktionieren. Man sollte aber aus den richtigen Gründen ein Start-Up auf die Beine stellen, weil man sich das gut überlegt hat und man daran glaubt. Vor allem aber sollte es einen sinnvollen Impact für die Gesellschaft haben. Es gibt hier also zwei Seiten.

Wie triffst du Entscheidungen konkret, aus dem Kopf oder Bauch heraus?
Eine extrem schwierige Frage, worüber man sich lange den Kopf zerbrechen kann. Am Ende ist es so, dass ich ein sehr rationaler Mensch bin, das heisst, ich überlege mir Sachen ausführlich und immer wieder. Konkret entscheide ich stark aus dem Kopf heraus. Wenn ich aber auch dann nicht auf die finale Lösung stosse, höre ich auf meinen Bauch. Es ist eine Mischung aus beidem. Ich bin aber schon jemand, der sehr mit dem Kopf denkt und sich nicht subjektiv leiten lässt. Wenn ich einmal eine falsche Entscheidung treffe, bin ich jemand, der überhaupt kein Problem damit hat zu akzeptieren, völlig falsch gelegen zu haben. Ich lerne gerne aus meinen Fehlern. Dabei sollte man nicht vergessen, Feedback und Meinungen einzuholen. Darauf basierend sollte man dann entscheiden. Nicht immer selber entscheiden zu wollen, finde ich eine Kunst.

Menschen können heute so viele Entscheidungen treffen wie noch nie zuvor. Die Auswahlmöglichkeiten sind enorm. Findest du das eine gute oder schlechte Sache?
Ich finde es grundsätzlich genial. Die ganzen Möglichkeiten, die man heute hat, erachte ich als unglaublich. Ich finde es toll, weil es unsere Welt voranbringt. Gleichzeitig ist es so, dass der Wettbewerb extrem stark zunimmt. Früher war der Wettbewerb eher regional und lokal. Heute ist das anders. Wenn man sich beispielsweise in Zürich auf eine Stelle bewirbt, hat man es mit einem globalen Wettbewerb zu tun. Das ist hier der Punkt: Es macht die Entscheidung schwieriger, weil man sieht, dass es eine Unmenge an Möglichkeiten gibt. Man kann selbständig werden, sich anstellen lassen, in einen Austausch gehen. Es macht viel mehr möglich – was die Entscheidungen aber nicht einfacher macht. Wenn man sich dann entscheidet und den richtigen Weg nimmt, kann das dafür extrem werthaltig sein. Vor allem auch für die persönliche Erfüllung und den beruflichen Erfolg. Es sind nicht nur Chancen für den Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft. Man muss lernen, sie zu ergreifen, das ist essenziell.

Gibt es eine Entscheidung, die du bei Volunty bereust und wenn ja, wie gehst du damit um?
Das einzige, was mir einfällt, ist nicht direkt ein Bereuen. Anfangs hat man sich viel mehr Freiheit erhofft und diese ist letztlich überhaupt nicht da. Sogar schlichtweg inexistent. Die Menge an Arbeit ist in einem  solchen Ausmass da, dass man zu absolut nichts anderem mehr wirklich im Stande ist. Die Familie leidet darunter, Beziehungen, das Privatleben, sportliche Aktivitäten, die Ernährung. Was man beachten sollte: Wenn man selber gründet, ist die psychische Belastung die grösste Herausforderung. Das Schwierigste ist aber, wie man emotional mit der Sache umgeht. Ständig denkt man daran und macht nichts anderes mehr als das. Das ist definitiv kein 9-to-5-Job. Es ist ein 24/7-Job, bei dem man vor allem als Unternehmer eine extrem hohe Bindung dazu hat. Es ist nichts, was ich bereue, aber es ist etwas, was ich gemerkt habe und viel schlimmer ist, als ich dachte. Diese Freiheit, die man sich als Unternehmer erwünscht, wird irgendwann später kommen, wenn das Ganze einmal funktioniert hat. Damit es effektiv funktioniert, muss man so horrend viel investieren, dass es einfach eine Utopie ist, zu denken, dass man von Anfang an Freiheiten hat.

Hast du eine Coping-Strategie, mit der Belastung umzugehen?
Es ist extrem wichtig, dass man im familiären Umfeld, in der Beziehung, bei Freunden, auf Verständnis stösst. Es muss ihnen bewusst sein, was es mit einem anstellt. Einfach zu wissen, dass man unterstützt wird, ist sehr hilfreich beim Umgang mit Stress. Es ist bedeutend, dass man an gewissen Dingen festhält, die einem viel Freude bereiten und einen gedanklich aus diesem 24/7-Job rausreissen. Bei mir ist es beispielsweise die Natur – solche Inseln, die man hat, an denen man sich festhalten kann, um für einmal gedanklich rauszugehen. Bei mir ist es das Angeln in der Natur, das ist für mich das Grösste. Ich könnte einen halben Tag irgendwo am Fluss Fliegenfischen gehen und das wäre für mich wie eine Woche Erholung. Einfach weil ich gedanklich kurz abschalten und wieder zurückkommen kann.

Was rätst du anderen Studierenden, Absolventen, die den Sprung in die Selbständigkeit wagen?
Man könnte ein Buch darüber schreiben, was man alles raten würde. Ich glaube, wenn man es runterkocht, ist es eindeutig: Sich auf keinen Fall davon leiten und täuschen zu lassen, wenn man in die Selbständigkeit geht, dass man viel Freiheiten hat. Die Verantwortung, der Druck und die Menge an Arbeit ist unvergleichbar mit allem, was man sonst so kennt. Andererseits rate ich auch, nicht zu unterschätzen, wie wichtig es ist, mit Kapital zu wirtschaften. «You have to invest money to make money», ist eine Devise, die ich aus meiner Erfahrung und anderen Gründungen mitgenommen habe. Weiter soll man sich trauen, auch wenn man sich nicht sicher ist und daran zweifelt. Wenn man Ängste hat, dass es nicht funktionieren wird, finde ich es extrem wichtig, es einfach zu wagen. Ich plädiere für mehr Mut, den eigenen Weg zu gehen und Gas zu geben – einfach ins kalte Wasser zu springen. Nicht davon auszugehen, bei der Gründung zu eine Art Superstar zu werden, weil man die vermeintlichen Freiheiten hat und alles einfach so problemlos funktioniert. Es handelt sich dabei um Knochenarbeit und ist gleichzeitig eine Lehre für das Leben.

Bildurheber: Hannes Thalmann

[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

Start-Up-Gründer Marco Meister (24) von Volunty, einem Zürcher Unternehmen für Employee Engagement und Mitarbeiteraktivitäten, im Gespräch über die vermeintliche Freiheit von Unternehmern und die Kunst, nicht immer selbst entscheiden zu müssen.

Brainstorm: Wann wusstest du nach der HSG, dass du ein eigenes Unternehmen gründen möchtest? 
Marco Meister: Eigentlich wusste ich das schon viel früher, bevor ich überhaupt mit dem Studium an der Universität St. Gallen angefangen habe. Ich hatte schon immer die Vision, unternehmerisch tätig sein, auch schon zu Schulzeiten. Für mich war immer klar, dass ich die Schule abschliesse, danach direkt ein Studium absolviere und im Anschluss für eine bestimmte Zeit in einem Unternehmen tätig bin, um Erfahrungen zu sammeln. Weit im Voraus war klar, dass ich danach ein eigenes Unternehmen gründen wollte.

Stammst du aus einer Unternehmerfamilie und wurde dir dieses «Entrepreneurship» in die Wiege gelegt? 
Das mit dem Unternehmertum ist keine Familientradition, im Gegenteil. Und genau das war der ausschlaggebende Grund für mich. Denn ich wurde deshalb Unternehmer, weil ich aus einer Familie mit einem Vater stamme, der in hohen Positionen in DAX-Unternehmen in Deutschland gearbeitet hat. Dort hatte er zwar immer Entscheidungsgewalt, hatte aber selten das letzte Wort. Das war nur bis zu einem gewissen Ausmass für ihn spannend. Er ist zwar bis heute noch in solchen Positionen unterwegs, ihm gehörte aber nie ein Unternehmen. So hat er mir, seit ich denken kann, eingetrichtert: Wenn ich kann und möchte, sollte ich selber Entscheidungen fällen können und selbständig werden. Mein Vater hat folglich seine Lehren daraus gezogen und versucht, seinen Kindern diese Werte weiter zu vermitteln.

Wie siehst du allgemein das Jungunternehmertum? Findest du, es liegt nach wie vor im Trend oder beobachtest du viel mehr eine sinkende Tendenz? 
Grundsätzlich finde ich den Trend des Jungunternehmertums hervorragend. Den Trend, etwas zu gründen, sei es im jungen Alter oder später im Leben, befürworte ich. Die ganze Gesellschaft basiert darauf und ist davon abhängig. Es ist auf einer gesellschaftlichen Ebene nötig, dass wir unternehmerisch denken und handeln. All die grossen Unternehmen gehen aus irgendwelchen mutigen Gründern hervor. Jedes einzelne Business entsteht, weil sich irgendjemand eines Tags gedacht hat, eine Vision in die Tat umzusetzen und die Welt damit ein kleines bisschen zu verändern. Gleichzeitig muss ich sagen: Obwohl ich den Trend einerseits unterstütze, finde ich andererseits die ganze Bewegung bedenklich. Unzählige junge Menschen gründen einfach, um gegründet zu haben. Man sieht das anhand des Handelsregisters: Die Anzahl an Unternehmen wächst stetig und müssen dann aber nach ein bis zwei Jahren schliessen. Das ist eine völlig normale Entwicklung und nichts Schlimmes, denn nicht alles muss ausnahmslos funktionieren. Man sollte aber aus den richtigen Gründen ein Start-Up auf die Beine stellen, weil man sich das gut überlegt hat und man daran glaubt. Vor allem aber sollte es einen sinnvollen Impact für die Gesellschaft haben. Es gibt hier also zwei Seiten.

Wie triffst du Entscheidungen konkret, aus dem Kopf oder Bauch heraus?
Eine extrem schwierige Frage, worüber man sich lange den Kopf zerbrechen kann. Am Ende ist es so, dass ich ein sehr rationaler Mensch bin, das heisst, ich überlege mir Sachen ausführlich und immer wieder. Konkret entscheide ich stark aus dem Kopf heraus. Wenn ich aber auch dann nicht auf die finale Lösung stosse, höre ich auf meinen Bauch. Es ist eine Mischung aus beidem. Ich bin aber schon jemand, der sehr mit dem Kopf denkt und sich nicht subjektiv leiten lässt. Wenn ich einmal eine falsche Entscheidung treffe, bin ich jemand, der überhaupt kein Problem damit hat zu akzeptieren, völlig falsch gelegen zu haben. Ich lerne gerne aus meinen Fehlern. Dabei sollte man nicht vergessen, Feedback und Meinungen einzuholen. Darauf basierend sollte man dann entscheiden. Nicht immer selber entscheiden zu wollen, finde ich eine Kunst.

Menschen können heute so viele Entscheidungen treffen wie noch nie zuvor. Die Auswahlmöglichkeiten sind enorm. Findest du das eine gute oder schlechte Sache?
Ich finde es grundsätzlich genial. Die ganzen Möglichkeiten, die man heute hat, erachte ich als unglaublich. Ich finde es toll, weil es unsere Welt voranbringt. Gleichzeitig ist es so, dass der Wettbewerb extrem stark zunimmt. Früher war der Wettbewerb eher regional und lokal. Heute ist das anders. Wenn man sich beispielsweise in Zürich auf eine Stelle bewirbt, hat man es mit einem globalen Wettbewerb zu tun. Das ist hier der Punkt: Es macht die Entscheidung schwieriger, weil man sieht, dass es eine Unmenge an Möglichkeiten gibt. Man kann selbständig werden, sich anstellen lassen, in einen Austausch gehen. Es macht viel mehr möglich – was die Entscheidungen aber nicht einfacher macht. Wenn man sich dann entscheidet und den richtigen Weg nimmt, kann das dafür extrem werthaltig sein. Vor allem auch für die persönliche Erfüllung und den beruflichen Erfolg. Es sind nicht nur Chancen für den Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft. Man muss lernen, sie zu ergreifen, das ist essenziell.

Gibt es eine Entscheidung, die du bei Volunty bereust und wenn ja, wie gehst du damit um?
Das einzige, was mir einfällt, ist nicht direkt ein Bereuen. Anfangs hat man sich viel mehr Freiheit erhofft und diese ist letztlich überhaupt nicht da. Sogar schlichtweg inexistent. Die Menge an Arbeit ist in einem  solchen Ausmass da, dass man zu absolut nichts anderem mehr wirklich im Stande ist. Die Familie leidet darunter, Beziehungen, das Privatleben, sportliche Aktivitäten, die Ernährung. Was man beachten sollte: Wenn man selber gründet, ist die psychische Belastung die grösste Herausforderung. Das Schwierigste ist aber, wie man emotional mit der Sache umgeht. Ständig denkt man daran und macht nichts anderes mehr als das. Das ist definitiv kein 9-to-5-Job. Es ist ein 24/7-Job, bei dem man vor allem als Unternehmer eine extrem hohe Bindung dazu hat. Es ist nichts, was ich bereue, aber es ist etwas, was ich gemerkt habe und viel schlimmer ist, als ich dachte. Diese Freiheit, die man sich als Unternehmer erwünscht, wird irgendwann später kommen, wenn das Ganze einmal funktioniert hat. Damit es effektiv funktioniert, muss man so horrend viel investieren, dass es einfach eine Utopie ist, zu denken, dass man von Anfang an Freiheiten hat.

Hast du eine Coping-Strategie, mit der Belastung umzugehen?
Es ist extrem wichtig, dass man im familiären Umfeld, in der Beziehung, bei Freunden, auf Verständnis stösst. Es muss ihnen bewusst sein, was es mit einem anstellt. Einfach zu wissen, dass man unterstützt wird, ist sehr hilfreich beim Umgang mit Stress. Es ist bedeutend, dass man an gewissen Dingen festhält, die einem viel Freude bereiten und einen gedanklich aus diesem 24/7-Job rausreissen. Bei mir ist es beispielsweise die Natur – solche Inseln, die man hat, an denen man sich festhalten kann, um für einmal gedanklich rauszugehen. Bei mir ist es das Angeln in der Natur, das ist für mich das Grösste. Ich könnte einen halben Tag irgendwo am Fluss Fliegenfischen gehen und das wäre für mich wie eine Woche Erholung. Einfach weil ich gedanklich kurz abschalten und wieder zurückkommen kann.

Was rätst du anderen Studierenden, Absolventen, die den Sprung in die Selbständigkeit wagen?
Man könnte ein Buch darüber schreiben, was man alles raten würde. Ich glaube, wenn man es runterkocht, ist es eindeutig: Sich auf keinen Fall davon leiten und täuschen zu lassen, wenn man in die Selbständigkeit geht, dass man viel Freiheiten hat. Die Verantwortung, der Druck und die Menge an Arbeit ist unvergleichbar mit allem, was man sonst so kennt. Andererseits rate ich auch, nicht zu unterschätzen, wie wichtig es ist, mit Kapital zu wirtschaften. «You have to invest money to make money», ist eine Devise, die ich aus meiner Erfahrung und anderen Gründungen mitgenommen habe. Weiter soll man sich trauen, auch wenn man sich nicht sicher ist und daran zweifelt. Wenn man Ängste hat, dass es nicht funktionieren wird, finde ich es extrem wichtig, es einfach zu wagen. Ich plädiere für mehr Mut, den eigenen Weg zu gehen und Gas zu geben – einfach ins kalte Wasser zu springen. Nicht davon auszugehen, bei der Gründung zu eine Art Superstar zu werden, weil man die vermeintlichen Freiheiten hat und alles einfach so problemlos funktioniert. Es handelt sich dabei um Knochenarbeit und ist gleichzeitig eine Lehre für das Leben.

Bildurheber: Hannes Thalmann