Die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur sind Teil der schweizweiten Kurzfilmnacht-Tour. Der Auftakt der diesjährigen Kurzfilmnächte ist am 5. April im Kosmos in Zürich. Insgesamt sind zwölf Schweizer Städte Teil der Tour. In Winterthur ist das Kino Kiwi der Ort des Geschehens.

In zwölf Städten in der Deutschschweiz macht die diesjährige Kurzfilmacht-Tour halt. Von Anfang April bis Ende Mai flimmern jeweils während einer Nacht Kurzfilme aus vier verschiedenen Kategorien über die Leinwände sowie pro Stadt eine Produktion eines Filmschaffenden aus der Region. Am 5. April im Kosmo Zürich und am 12. April im Kiwi Winterthur wird die Kurzfilmnacht mit dem Film «Rà» von Sophia Bösch eröffnet.

Das Leben und seine Tücken

Den Start des Abends macht jeweils ein Film eines Filmschaffenden aus der Region, gefolgt von den «Swiss Shorts». Ob alt oder neu spielt hier keine Rolle, gezeigt wird eine Auswahl aus verschiedenen Jahren. In der nächsten Kategorie «Going mad» wird klar, dass das Leben manchmal ganz schön unberechenbar und tückisch sein kann. Bei diesem Genre geht es nämlich wild zu und her. In einem der Filme wird ein belgisches Ehepaar auf einer Safari zurückgelassen, wobei der Ehefrau ihre grosse Liebe zu den Elefanten zum Verhängnis wird. In «The Kids are alright» geht es um Jugendliche und deren Herausforderungen in der Pubertät. Am Schluss folgen zwei Oscar-nominierte Kurz-Thriller in der Kategorie «And the Oscar goes to…». Themen und Reihenfolge sind in jeder der zwölf Städte gleich. Die Zuschauer dürfen gespannt sein auf die Werke. Unter anderem mit dabei ein Film des Animationsfilmers Marcel Barelli der am diesjährigen Trailer mitgewirkt hat.

 

 


Evolution in der Welt der Kurzfilme 

Die Kurzfilmtage präsentieren sich mit einem Trailer vom Tessiner Animationsfilmer Marcel Barelli. Im Trailer der Kurzfilmnacht-Tour spielt die Katze die Hauptrolle. Doch statt direkt mit einer Katze einzusteigen, nimmt Barelli den Zuschauer mit auf eine Evolutionsreise. Die Reise beginnt mit einem aufflackernden Licht, gefolgt von einem Einzeller und endet mit einem Raubtier, dass sich zu einer Katze wandelt. Marcel Barelli ist bereits einmal mit einem seiner Filme am Filmfestival Locarno ausgezeichnet worden und an den diesjährigen Kurzfilmtagen präsentiert er sein neustes Werk «Uno Strano Processo» in der Kategorie «Swiss Shorts». Ob der Film an seinen Erfolg früherer Jahre anknüpfen kann?


Der Zuschauer entscheidet

Zuschauer dürfen erstmals ihren Favoriten unter den Kurzfilmen wählen. Premiere feierte diese Idee im Herbst 2018 an der Kurzfilmacht-Tour in der Romandie. Jeden Abend hat das Publikum die Möglichkeit, aus allen gezeigten Werken des Abends ihren Liebling zu wählen. Am Ende der Tournee wird der Film mit den meisten Stimmen erkoren und mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Alle abstimmenden Zuschauer haben die Möglichkeit 3×2 Festivalpässe für die «Internationalen Kurzfilmtage Winterthur» im November zu gewinnen. Stattfinden werden diese vom 5. bis 10. November 2019.

 

Bildurheber: Yannick Daniel de Zordo
Videourheber: Marcel Barelli